Der Schrottkönig: Mord im Kofferraum bei Rosenheim-Cops

Der Schrottkönig: Mord im Kofferraum bei Rosenheim-Cops

Er hat sein Geld verdient – aber das Leben hat ihm den Garaus gemacht. In der neuen Wiederholung von Die Rosenheim-Cops landet ein reicher Witwer als Leiche im Kofferraum eines Oldtimers. Es ist eine klassische Mischung aus bayerischem Charme und kalter Kriminalität, die Fans seit über zwei Jahrzehnten begeistert.

Die Episode trägt den Titel „Der Schrottkönig“ und ist eigentlich gar nicht neu. Ursprünglich lief sie am zum ersten Mal. Doch jetzt, am , rollt sie wieder auf dem Bildschirm des ZDF. Von 16:10 bis 17:00 Uhr können Zuschauer in Südbayern (und überall sonst) wieder mitdetektieren.

Ein Reichtum, der tödlich wird

Das Opfer heißt Volker König. Kein schlechter Name für einen Mann, der es geschafft hat. Er betreibt eine Autoverwertung im Chiemgau – erfolgreich, laut ORF-Berichten sogar sehr erfolgreich. Sein Geheimnis? Er hat verstanden, wie man aus alten Blechschrott Gold macht. Oder zumindest bares Geld.

Doch der Erfolg bringt ihn nicht weiter. Im Gegenteil: Er liegt tot im Kofferraum eines schrottreifen Wagens. Die Ironie ist fast schon literarisch: Der Mann, der sein ganzes Vermögen mit Autos gemacht hat, stirbt in einem, das niemand mehr haben will.

Warum wurde er getötet? Hier kommt die Familie ins Spiel. Volker König war Witwer und hatte nur ein einziges Kind: seine Tochter Johanna König. Sie studiert im Ausland, finanziert durch Vaters Schrottimperium. Als die Polizei eintrifft, steht Johanna schnell unter Verdacht. Wer profitiert denn vom Tod des Vaters? Vielleicht erbt sie das Imperium? Oder wollte sie einfach nur Ruhe von den ständigen Überweisungen?

Die Ermittler sind im Einsatz

Natürlich lassen sich die Cops nicht lumpen. Polizeidirektor Achtziger, dargestellt von Alexander Duda, leitet die Ermittlungen mit seiner typischen Mischung aus Autorität und Verwirrung. Ihm zur Seite steht Kommissar Hofer, der bereits früh erste Spuren verfolgt.

Aber es geht nicht nur um Mord. Parallel dazu gibt es einen kleinen Nebenstrang, der typisch für die Serie ist: Kultur trifft auf Bürokratie. Stockl, ein weiterer fester Bestandteil der Rosenheimer Dienstadresse, bekommt den Auftrag, Kontakt zu einer bestimmten Person aufzunehmen. Die Rede ist von der Malerin Uta Jørgensen. Für eine Ausstellung soll sie gewonnen werden – oder vielleicht auch nur besichtigt werden. Die Details sind hier weniger wichtig als die Tatsache, dass selbst in einem Mordfall die kulturelle Landschaft Rosenheims nicht vernachlässigt wird.

Hintergrund: Warum diese Serie so beliebt ist

Hintergrund: Warum diese Serie so beliebt ist

„Die Rosenheim-Cops“ sind mehr als nur eine Krimiserie. Sie sind ein Stück deutscher Fernsehkultur. Produziert wird von der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag des ZDF. Seit 2002 läuft die Serie, aktuell befinden wir uns in der 25. Staffel. Insgesamt gibt es über 600 Episoden plus sieben Specials.

Was macht den Reiz aus? Einerseits die Location. Der Chiemgau und die Stadt Rosenheim sind wunderschön. Touristen kommen extra her, um die Drehorte zu sehen. Andererseits die Figuren. Sie sind sympathisch, manchmal etwas naiv, aber immer menschlich. Und dann ist da noch das Genre: Kriminalkomödie. Man lacht, während man rätselt.

Interessant ist auch die technische Seite. Die Folge ist mit FSK 6 freigegeben. Das bedeutet, sie ist kinderfreundlich. Zudem bietet das ZDF Audiodeskription und Untertitel an. Barrierefreiheit ist kein Add-on, sondern Standard. Das zeigt, wer heute fernsehen möchte, muss niemanden ausschließen.

Fazit: Ein klassischer Fall für den Chiemgau

Fazit: Ein klassischer Fall für den Chiemgau

„Der Schrottkönig“ ist keine bahnbrechende Neuheit. Aber genau das ist ihr Charme. Sie funktioniert wie eine alte Bekannte, die man gerne wiedertrifft. Mit 43 bis 45 Minuten Länge passt sie perfekt in den Vorabend-Slot. Ob man nun zum ersten Mal zusieht oder zum hundertsten – die Frage bleibt dieselbe: Wer hat Volker König umgebracht? Und warum musste er gerade in diesem Auto sterben?

Häufig gestellte Fragen

Wer spielt Polizeidirektor Achtziger?

Die Rolle des Polizeidirektors Achim Achtziger wird von dem deutschen Schauspieler Alexander Duda verkörpert. Er ist das Gesicht der Serie und sorgt mit seiner humorvollen Art für viel Identifikation bei den Zuschauern.

Wann wurde die Episode „Der Schrottkönig“ erstmals ausgestrahlt?

Die Erstausstrahlung fand am 4. Februar 2020 statt. Es handelt sich um die 19. Folge der 19. Staffel. Aktuell läuft sie im Juni 2025 erneut im ZDF als Wiederholung, was typisch für die lange Laufzeit der Serie ist.

Ist die Serie für Kinder geeignet?

Ja, die Folge ist mit FSK 6 freigegeben. Das bedeutet, dass sie ab sechs Jahren ohne elterliche Begleitung gesehen werden darf. Dennoch enthält sie mörderische Inhalte, wenn auch in einer sehr moderaten, komödiantischen Form.

Wer ist das Opfer in dieser Folge?

Das Opfer ist Volker König, ein erfolgreicher Autoverwerter und Witwer. Er wird tot im Kofferraum eines schrottreifen Autos gefunden. Seine Tochter Johanna ist zunächst der Hauptverdächtige, da sie von seinem Vermögen profitiert.

Wo spielt die Handlung?

Die Handlung spielt in Rosenheim und dem umliegenden Chiemgau in Bayern. Diese Region dient als Kulisse für alle Episoden und ist bekannt für ihre malerische Landschaft, die oft im Hintergrund der Ermittlungen zu sehen ist.